TECHNIK & BAUPHYSIK
Brandschutz
Wenn eine Ziegelwand drei Stunden befeuert wird, steigt ihre Innentemperatur nur um 1 Grad.
Der Brandversuch
Die Materialprüfanstalt (MPA) für das Bauwesen Braunschweig hat es untersucht: Eine 36,5 cm dicke Wand aus POROTON®-Ziegeln wurde beflammt. Im Brandraum herrschten bis zu 1.050 °C. Nach drei Stunden wurde die Temperatur auf der vom Feuer abgewandten Seite der Wand gemessen. Sie hatte sich auf der ganzen Fläche durchschnittlich nur um 1 °C erhöht.
Ziegel brennen nicht – sie schützen
Drei Stunden. Über 1.000 Grad. Und dahinter: Sicherheit. Mit der Einstufung als feuerbeständig (F 90-A) erfüllen Ziegelwände die strengsten brandschutztechnischen Anforderungen. So kann die verfügbare Zeit für Evakuierung und Rettungsmaßnahmen erhöht werden.
Baulicher Brandschutz im Wohnungsbau
Brandschutz ist mehr als eine Anforderung – er ist Verantwortung. Die Wahl des richtigen Wandbaustoffs entscheidet darüber, wie sicher ein Gebäude im Ernstfall ist.
POROTON®- Wände werden nach europäischen Normen und unter realistischen Brandbedingungen geprüft. Je nach Wandaufbau erreichen sie Feuerwiderstandsklassen bis REI 240 und trägt selbst nicht zur Bildung brennbarer Rauchgase bei.

Wertvolle Zeit
Massive Ziegelwände verlangsamen die Brandausbreitung. Dadurch können Fluchtwege länger nutzbar und Rettungskräfte gewinnen wertvolle Zeit für Evakuierung und Löscharbeiten.
Dauerhafter Schutz
Die brandschutztechnischen Eigenschaften mineralischer Ziegel bleiben über die Nutzungsdauer des Baustoffs erhalten.