(PM 01/2022)
Mit Poroton-Ziegeln bezahlbaren Wohnraum schaffen und die Umwelt schonen

Berlin, Januar 2022 (PRG)

Die Deutsche Poroton blickt mit Optimismus in das Jahr 2022. Auf zwei zentrale Handlungsfelder sind wir gut vorbereitet: Wohnungsbau und Umweltschutz. Die im Koalitionsvertrag gesteckten Ziele sind anspruchsvoll und wir werden dazu unseren Beitrag leisten.

Verlässlicher Partner für die Wohnbauoffensive

Pro Jahr sollen 400.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Zuletzt wurde diese Zahl im Jahr 2000, während des Baubooms nach der Wiedervereinigung, erreicht. Momentan liegen die jährlichen Fertigstellungen deutlich darunter. Im Jahr 2020 wurden lediglich rund 306.000 Wohnungen gebaut. Alle Beteiligten werden sich anstrengen müssen, diese Zahl vier Jahre in Folge um ein Drittel zu übertreffen. Bauausführende Betriebe sind bereits am Rande ihrer Kapazität. Teile der Baustoffbranche plagen Lieferkettenprobleme und Materialengpässe. Der Anspruch ist hoch: Bauen und Wohnen muss bezahlbar, klimaneutral und nachhaltig sein.

Für die Mitglieder der Deutschen Poroton sind das gute Aussichten. Bereits jetzt ziehen jedes Jahr ca. 100.000 Menschen in neue Wohnungen ein, die aus Poroton-Ziegeln errichtet sind. Die hohe Nachfrage in diesem Bereich wird anhalten und weiter wachsen. Mauerwerk aus Poroton erfüllt schon jetzt Anforderungen der Zukunft. Häuser aus Poroton-Ziegeln sind langlebig und verfügen über hervorragende bauphysikalische Eigenschaften zur Erstellung preiswerten Wohnraums. Wir sind uns sicher, dass unsere auf die Zukunft ausgerichtete Produktpalette auch der Neukonzeption des Gebäudeenergiegesetzes sowie den geplanten Änderungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude voll entsprechen wird.

Drei Punkte für Nachhaltigkeit und Umweltschutz

Klimaneutralität bis 2045, Erhalt der Artenvielfalt und Senkung des primären Rohstoffverbrauchs stehen unter anderem auf der umweltpolitischen Agenda der Regierung. Diese Themen stehen seit Jahren im Mittelpunkt der Zukunftsstrategie der Deutschen Poroton. Auf der Mitgliederversammlung Ende vergangenen Jahres wurde einstimmig beschlossen, den Drei-Punkte-Plan für Umweltschutz und Nachhaltigkeit weiter mit Nachdruck zu verfolgen. Dieser sieht vor, die CO2-Emissionen aus der Fertigung zu reduzieren, die Biodiversität in Abbau- und Produktionsstätten zu stärken und unsere Produkte in einen geschlossenen Stoffkreislauf zu integrieren.

Zur Reduzierung des fertigungsbedingten CO2-Aufkommens werden wir weiter an drei Stellschrauben drehen: Verringerung des Energieeinsatzes durch ein intelligentes Energiemanagementsystem, Nutzung erneuerbarer Energien aus eigenen Anlagen für Wind- und Wasserkraft sowie Photovoltaik und Ausgleichsmaßnahmen für emittiertes CO2 mittels Investitionen in Klimaschutzprojekte. Das darin schlummernde Potenzial haben wir bereits 2019 mit der Entwicklung eines serienreifen und klimaneutral hergestellten Geschossziegels unter Beweis gestellt.

Der Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt hat in unserer Strategie ebenfalls einen besonders großen Stellenwert. Mit der Gewinnung mineralischer Rohstoffe greifen wir unmittelbar in Lebensräume ein. Deshalb haben wir im vergangenen Jahr begonnen, die Artenvielfalt an den Werksstandorten unserer Mitglieder kartieren zu lassen. Die Ergebnisse haben uns, aber insbesondere die umsetzenden Naturschutzorganisationen, sehr positiv überrascht. Im Grunde wurde auf den kartierten Flächen ein „Hot Spot“ an Flora und Fauna festgestellt. Den Bericht dazu werden wir im Frühjahr 2022 veröffentlichen und erstmals in die Biodiversitätsdatenbank der Baustoff-Steine-Erden-Industrie einspeisen. Basierend auf diesem Datenaggregat werden wir Verfahren weiterentwickeln, um den Erhalt und die Förderung der Artenvielfalt im Einklang mit unseren unternehmerischen Tätigkeiten weiter zu optimieren.

Produkte mit kurzen Lebenszyklen belasten aufgrund des wiederkehrenden Ersatzbedarfs und dem mit der Herstellung verbundenen verschwenderischen Ressourceneinsatz die Umwelt. Poroton-Ziegel sind jedoch äußerst langlebige wandbildende Baustoffe. Diese Gebäudehüllen werden über viele Generationen genutzt. Es ist also logisch, dass ein Produkt, nur einmal richtig produziert und angewendet, mit einer Lebensdauer von weit über 100 Jahren, die Kreislaufwirtschaft und damit unsere Umwelt sehr stark entlastet.

Die Deutsche Poroton und ihre Mitglieder beginnen das kommende Jahr mit großer Zuversicht. Wir werden unsere Produkte weiterentwickeln, damit sie auch zukünftig die Bedürfnisse des Umweltschutzes, der Ressourcenschonung und des kostengünstigen Wohnungsbaus erfüllen.

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Foto: Deutsche Poroton

Bildunterschrift 1: Clemens Kuhlemann, Geschäftsführer Deutsche Poroton

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